Gesellschaft im Chaos – Eine Analyse der Proteste in den nordafrikanischen Ländern

Unruhen, Revolution, Chaos. In den arabischen Ländern geht es rund. Doch wie kam es dazu, dass plötzlich zehntausende Menschen auf die Straße gingen und gegen ihr Regime protestierten? Welche Rolle spielt die soziale Stimmung, oder Social Mood, dabei? Und warum hat sie die Revolution wie ein Lauffeuer über den ganzen nordafrikanischen Raum ausgebreitet? Welchen Beitrag hatte Social Media in dieser Diffusion? In unserem Vortrag versuchen wir darauf Antworten zu geben.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von DavidHorvath.

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Dein Avatar versteht mich nicht (Und Du?) – Das Problem der Qualifizierung von Sprechakten in digitalisierter Kommunikation

Wir kommunizieren ständig – verbal, nonverbal, digital, analog, bewusst, unbewusst und sogar drahtlos per Funk. So finden und behaupten wir uns einen Platz im sozialen Gefüge unserer Gesellschaft. Technische Errungenschaften erleichtern uns die Interaktion selbst und die Organisation unserer Kommunikationsakte. Dabei darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Technologien Unzulänglichkeiten haben, die, verfahrensbedingt, auch unsere Interaktionen beeinflussen. In diesem Vortrag soll eine Entwicklung aufgezeigt werden, die von den Neuen Medien ausgeht mit einer ihnen inhärenten veränderten Sprachverwendung; aus diesen linguistischen Einsichten wird eine Projektion gewagt, gestützt auf Studien der Kommunikationswissenschaft und der Soziolinguistik, die mögliche Veränderungen gesellschaftlicher Interaktion beschreibt.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von Ecco21.

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„Couchsurfen“- Eine Innovation. Die Analyse einer Reisepraktik.

Das Internet hat unsere komplexe Welt noch vielschichtiger gemacht und sie dem Individuum an die Seite gestellt. Ein Phänomen bei dem die Grenzen beider Welten verschwimmen ist Couchsurfing.com. Dieses ist ein internetbasiertes Gastgebernetzwerk und man kreiert dabei man auf der Internetplattform Couchsurfing.org ein Profil um zum einen bei anderen übernachten zu können (surfen) und zum anderen selbst eine Übernachtungsmöglichkeit anzubieten (hosten). Diese besondere Reiseform wurde mit Hilfe der Praxistheorie Schatzkis auf ihre Innovativität hin untersucht. Dabei wurden bekannte Reisepraktiken, wie Pilgern, und die Hotelreisepraktik als Vergleichsebene herangezogen. Bei der Untersuchung des Couchsurfens spielte weiterhin die Reziprozität zwischen Host und Surfer eine gesonderte Rolle.
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Konstruktion von (inter-)kultureller Wirklichkeit auf der Grundlage visueller Massenmedien

Massenmedial vermittelte Bilder einer komplexen neuen Welt stellen sich nicht nur multimedial sondern auch multiperspektivisch dar. Dementsprechend beinhalten sie eine Vielzahl an vorder- und hintergründigen Informationen, die den Rezipient_innen nicht immer auf den ersten Blick zugängig sind. Dennoch formieren diese Bilder diskursiv eine Wirklichkeit, die im Alltäglichen das Wissen über die Welt (vor-)prägt, mitbestimmt und modifiziert.
Auf der Grundlage eines Plakates, das ich bildanalytisch in Anlehnung an das Stufenmodell Erwin Panofskys durchgeführt habe, werde ich in meinem Vortrag zum einen versuchen aufzuzeigen, wie (inter-)kulturelle Wirklichkeit visualisiert wird und, zum anderen, werde ich, daran anknüpfend, aufzeigen, wer an dieser Konstruktion maßgeblich beteiligt ist.
Abschließend möchte ich darüber diskutieren, ob diejenigen, die diese Bilder als vermeintliche Wahrheit konstruieren, die Definitionsmacht über Wissen besitzt, das mitverantwortlich ist, für das Generieren spezifischer gesellschaftlicher, politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Diskurse.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von Indra.

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