Massenmedial vermittelte Bilder einer komplexen neuen Welt stellen sich nicht nur multimedial sondern auch multiperspektivisch dar. Dementsprechend beinhalten sie eine Vielzahl an vorder- und hintergründigen Informationen, die den Rezipient_innen nicht immer auf den ersten Blick zugängig sind. Dennoch formieren diese Bilder diskursiv eine Wirklichkeit, die im Alltäglichen das Wissen über die Welt (vor-)prägt, mitbestimmt und modifiziert.
Auf der Grundlage eines Plakates, das ich bildanalytisch in Anlehnung an das Stufenmodell Erwin Panofskys durchgeführt habe, werde ich in meinem Vortrag zum einen versuchen aufzuzeigen, wie (inter-)kulturelle Wirklichkeit visualisiert wird und, zum anderen, werde ich, daran anknüpfend, aufzeigen, wer an dieser Konstruktion maßgeblich beteiligt ist.
Abschließend möchte ich darüber diskutieren, ob diejenigen, die diese Bilder als vermeintliche Wahrheit konstruieren, die Definitionsmacht über Wissen besitzt, das mitverantwortlich ist, für das Generieren spezifischer gesellschaftlicher, politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Diskurse.
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Dieser Beitrag wurde eingereicht von Indra.